„Metamorphoses Nocturnes“ könnte ein Konzert sein. Aber ein Konzert dass in einem  Traum statt findet. Die auftretenden Musiker werden mit seltsamen Verwandlungen konfrontiert: Klang und Musik werden auf einmal zu etwas Sichtbarem, das sich wiederum weiterentwickelt und weiterverwandelt, ganz unabhängig von der Musik, aus der sie entsprungen sind. Die Spielbewegungen der Musiker treten in den Fokus, die Bewegung wird zum Mittel des Ausdrucks.
Die Doppelbegabung des Geigers und Tänzers Yves Ytier ist beste Voraussetzung für einen hohen Grad von Verschmelzung und Verschränkung der verschiedenen Kunstsparten, eines der wesentlichen Ziele der Produktion und des Ensembles. In dem Verein Atemzug hat das Team dazu einen passenden Partner gefunden, denn die Produktionen von Atemzug zeichnen sich gerade durch die Verbindung von verschiedenen Kunstformen aus. Bei „Metamorphoses Nocturnes“ führt das zu einer synästhetischen Verwandlung: Das Publikum sieht Musik und hört Bewegung.

Choreographie: Anna Neubert (www.annaneubert.com)
-2008 erste geigerisch-musikalische Ausbildung, solistisches Debut mit Orchester und der interdisziplinären Arbeit „Tango Argentino“ in Hagen         
-von 2008 bis 2014 Violinstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Gorjan Kosuta und Susanna-Yoko Henkel und am CRR Paris bei Annick Roussin             
-2010 Aufnahme in die Konzertförderung von „Yehudi Menuhin -Live Music Now e.V.“
– ab 2011 interdisziplinäre Projekte: Montepulciano (Italien), Paris und Köln (Labor Cirque, Transdisziplinäre Improvisation, Theatergruppe Port in Air, freie Improvisation mit Musik und Tanz mit der Tanzabteilung der HfMT Köln), genreübergreifende Zusammenarbeit mit Tänzern, Schauspielern, Artisten und Filmschaffenden    
-2013 spartenübergreifende Bachelorperformance „Seiltänzer – Musikalische Zirkusbilder“
– zur Zeit Masterstudium Violine an der Hochschule für Musik und Tanz Köln

 

Yves Ytier (Chile): Tanz/ Violine  

         
– 2011 Abschluss des Violinstudiums an der Pontificia Universidad Católica de Chile     


– anschließend Teilnahme an verschiedenen Festivals und Meisterklassen in Chile, England und Deutschland, u. a. „JSB Ensemble Stuttgart“, der Internationalen Akademie Marktoberdorf, Ensemble Akademie Freiburg und Dartington International Summer School 


– von 2008 bis 2009 Studium Zeitgenössischer Tanz am Centro de Danza Espiral UAHC in Santiago de Chile   

        
– seit 2011 Bachelor-Studium Zeitgenössischer Tanz an der Folkwang Universität Essen,  gleichzeitig Master-Studium in der Barock-Violin-Klasse von Mayumi Hirasaki an der selben Universität, er kombiniert so seine Arbeit als Tänzer und Musiker


– zur Zeit Urlaubssemester und Elève bei der Theater Trier Company, Susanne Linke    

Felix Knoblauch: Klavier


– seit 2011 Klavier-Student an der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit Schwerpunkt Instrumentalpädagogik bei Prof. Paulo Álvares


– vom ersten Semester an Beteiligung in zahlreichen Ur- und Wiederaufführungen zeitgenössischer Musik, darunter mehrere Stücke mit besonderen Herausforderungen sowohl spieltechnischer als auch audio-elektronischer Art


– regelmäßiger Pianist bei der Konzertreihe „Departure“, wo Stücke von Kompositionsstudierenden für Klavier, Schlagzeug und Elektronik uraufgeführt werden


– 2014 Auftritt mit dem „European Workshop for Contemporay Music“ des Deutschen Musikrats bei den Internationalen Ferienkursen für neue Musik Darmstadt sowie beim Festival „Warschauer Herbst“