Vorwort der Schirmherren

Marcel Philipp
Oberbürgermeister

Herzlich Willkommen zum Festival »Auf dem Sprung –
Junger Tanz in Dialog«

Als Oberbürgermeister der Stadt Aachen und einer der Schirmherren dieser Veranstaltung freue ich mich gemeinsam mit dem Ausrichter, dass diese tolle Veranstaltung in unserer Region stattfindet.
Nunmehr schon zum dritten Mal findet dieses vielseitige Programm aus Vorstellungen, Workshops und Lectures statt. Dabei sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene als Zuschauer und Akteure gleichermaßen willkommen. Der Austausch zwischen dem Publikum und den Künstlerinnen und Künstlern stellt das Besondere dar. Und nicht zuletzt bietet das Festival eine Plattform der Begegnung der jungen Tänzerinnen und Tänzern mit den Choreographinnen und Choreographen.
Für die Organisation eines Festivals dieser Art bedarf es einer Menge Einsatz, weshalb ich ausdrücklich den Organisatoren und Helfern ganz besonders danken möchte. Mir gefällt besonders, dass seit letztem Jahr auch in Aachen lebende junge Flüchtlinge in die Vorstellungen und in die Workshops eingebunden sind.
Ich wünsche dem Festival gutes Gelingen, den Beteiligten viel Vergnügen und den Zuschauern schöne Darbietungen und unterhaltsame Stunden.

Ihr

Marcel Philipp
(Oberbürgermeister)

Helmut Etschenberg
Städteregionsrat

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Welt um uns herum wird immer komplexer. Wer in unserer Gesellschaft mündig und reflektiert handeln will, braucht gute Bildung.
Dazu gehört natürlich, Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen – gewiss wichtige Stationen im Leben junger Menschen. Doch das ist nicht alles! Für Kinder und Jugendliche ist es wichtig, diese Erfahrung zu machen: Ich kann selber etwas bewegen und gestalten. Ich kann an Bestehendes anknüpfen und etwas Neues schaffen. Was ist dazu besser geeignet als die kulturelle Bildung? Ganz in diesem Sinne wirkt das Festival „Auf dem Sprung – Junger Tanz im Dialog“. Es verbindet Vorstellungen, Workshops und Lesungen.       Kunstschaffende und Publikum begegnen sich und treten in den Austausch.    Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden selbst aktiv und produktiv: Sie erleben die Tanzkunst auf mehreren Ebenen, nehmen selbst die Rolle von Tänzerinnen und Tänzern ein – aus Theorie wird Praxis.
Der Verein „CulturBazar“ ist als Mitglied der Steuerungsgruppe KuBiS
(Kulturelle Bildung in der StädteRegion Aachen) einer der freien Akteure kultureller Bildung in Aachen. Er engagiert sich in der Vermittlung von Tanz an Kinder und Jugendliche in der StädteRegion Aachen – mittlerweile sogar mit der eigenen Kompanie TanztheaterMobil. Das unterstützt die StädteRegion Aachen gerne mit der Bildungszugabe, dem Förderprogramm für außerschulische Bildung für Kitas und Schulen, von dem jährlich über 45.000 Kinder und Jugendliche profitieren. „Auf dem Sprung – Junger Tanz im Dialog“ setzt sich 2018 mit dem Thema Heimat auseinander – ein Begriff, der derzeit immer wieder heiß diskutiert wird und der uns gerade in unserer Grenzregion um spannende Perspektiven bereichert. Für mich entsteht Heimat im Menschen selbst: Wenn man einen Ort findet, wo man sich aufgehoben und zugehörig fühlt – und wo man etwas beitragen, gestalten und verändern kann.
Ich danke den Organisatoren für ihre wertvolle Arbeit. Sie sorgen dafür, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Bildungschancen erhalten und ihren Horizont erweitern können. Den Festivalteilnehmern und -besuchern wünsche ich viel Freude und Erfolg beim Ausprobieren der spannenden Angebote.

 

Ihr

Helmut Etschenberg
(Städteregionsrat)


Willkommen zur dritten Ausgabe von »Auf dem Sprung – Junger Tanz in Dialog«

Lassen Sie sich überraschen, inspirieren und begeistern von vielversprechenden Newcomern und entdecken Sie mit uns den tänzerischen Reichtum unserer Region. Auch das dritte Tanzfestival bietet wieder spannende und herausragende Tanzproduktionen, schlägt Brücken zwischen der lokalen und internationalen Tanzlandschaft, zwischen Profis am Beginn ihrer Karriere und tanzbegeisterten Amateuren.

Schwerpunkt in diesem Jahr ist das Thema „Heimat“, über das ganz Europa kontrovers diskutiert. Die Diskussion um Zugehörigkeit, Identität und ganz praktisch um moderne Lebensbedingungen hat Konjunktur. Kunst als ein Erfahrungsraum für Partizipation und Selbstbestimmung ist gerade in Zeiten erstarkender nationaler Ideologien ein wichtiger gesellschaftlicher Katalysator: sie gibt zwar keine Antworten, aber sie eröffnet einen Dialog, und zu dem möchten wir alle gerne einladen.

Yorgos Theodoridis
Künstlerischer Leiter

Ich persönlich habe im Tanz eine Heimat gefunden, einen utopischen Sehnsuchtsort, der meinen Wunsch nach Gemeinschaft                                                                       und Zugehörigkeit in einer sich rasant verändernden, durch Globalisierung und Digitalisierung geprägten Welt erfüllt.                                                                                        Tanz verbindet Menschen auf einer emotionalen Ebene über alle Sprachgrenzen hinweg und schafft eindrucksvolle Bilder für                                                                        unseren Weg zwischen Herkunft und Zukunft, zwischen Heimat und Fremde.

Die Geschichten auf diesem Weg möchten Ihnen unsere jungen Choreograph*innen gern erzählen: so schaut z.B. die SALLY Dansgezelschap
Maastricht (NL) in „Skyline“ erwartungsvoll in die Zukunft, in „Curriculum Vitae “ verarbeitet das Duo La Verità (BE/GR) eigene
Migrationserfahrungen, das Aachener TanztheaterMobil jongliert humorvoll mit dem Begriff „heim@t“ und Marje Hirvonen (FIN) karikiert
in „Fame“ genüsslich die unermüdliche Jagd nach Klicks und Likes der digital natives in den sozialen Netzwerken.

Das ganz junge Publikum wird in dem neuen Kinderstück des TanztheaterMobil auf eine rhythmische Reise um die Welt mitgenommen
und darf anschließend die klappernden Küchenutensilien, mit denen diese „Rhythmousse-oh-la-là“ angerichtet wurde, selbst ausprobieren.
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Kooperationspartnern bedanken, mit deren Hilfe sich das Festival in sechs Städte der Region
ausbreiten konnte. Ein ganz besonderes Dankeschön geht an die LAG Tanz NRW, die allen Jugendlichen bis 26 Jahren eine kostenfreie                                               Teilnahme an den Workshops ermöglicht, sowie an das Bildungsbüro der Städteregion Aachen, dank deren Förderung Schulklassen aus der
Region freien Eintritt für eine Reihe von Vorstellungen erhalten.

Ich wünsche uns allen eine freudige, anregende und im besten Sinne bewegte Festivalzeit! Bleiben Sie neugierig!

Herzlichst Ihr

Yorgos Theodoridis
Künstlerischer Leiter             

One comment on “Über das Festival

  • Es ist bemerkenswert und wunderbar, daß sich Menschen mit Ideen, Träumen, Projekten engagieren, durchsetzen und andere teilhaben lassen. Ich wünsche dem Projekt viel Erfolg und mögen die Impulse weiter getragen werden.

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